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25.11.2010  Abschied nehmen von Hermann Holsten

Im Juni waren unsere Ältesten, Mechthild und Hermann Holsten, ins Mehrgenerationenhaus eingezogen. Nachdem er sich eingelebt hatte, konnte Hermann die Sommertage noch sehr genießen, war sogar manchmal bei uns am Feuer gesessen, hat Gedichte deklamiert und Witze gemacht. Aber er war schon auf dem Weg, sich von dieser Welt zu verabschieden und brauchte viel Pflege. Sein Sohn Klaus (Nisse) hat sich zusammen mit Bea fast rund um die Uhr um ihn gekümmert, unterstützt von Ramona und Sandra, zwei lieben Pflegerinnen aus unserer Nachbarschaft. Bald hat Hermann mehr geschlafen, als gewacht, irgendwann ist er nicht mehr aufgestanden, und am 25. September ist er in einer kraftvollen, klaren Mondnacht, begleitet von den Rufen der Kraniche, auf die andere Seite des Lebens gegangen. Unsere Ergriffenheit und Trauer war so groß wie die Freude, wie gut er das schließlich mit 98 Jahren geschafft hatte. Zur Beerdigung kam die ganze Familie von Siegmar Holsten, Hermanns ältestem Sohn und Bruder von Klaus (Nisse) und noch viele Verwandte und Freunde. Am Grab sieht man Kerstin, Siegmars älteste Tochter, mit ihrer Tochter und Hermanns Urenkelin Lotte. Neben Hermanns Grab liegt dasjenige von Josef Seeman, dem Vater von Bea, auf dem wunderschönen Friedhof von Wehrland-Bauer mit seinen alten Linden und der Feldsteinkirche, der auf den Peenestrom blickt. Nun haben wir schon zwei Ahnen hier beerdigt und sind jeden Tag voll Dankbarkeit, dass sie uns begleiten. Mechthild hat inzwischen in tiefer Verbundenheit mit Hermann ein neues, befreites Leben angefangen. Wir sind glücklich, dass sie bei uns ist.

On September 25th greatgrandfather Hermann Holsten passed away, 98 years old. With his wife Mechthild he moved to our new "house for young and old" in June this year. After having enjoyed the sunny days with our company, specially with his son Klaus who took care of him almost around the clock, he soon started to sleep more than to be awake, and one day he wouldn't leave the bed any more. In a powerfull night, under a bright moon and swarms of cranes flying accross the sky he made it to the other side. Our grief was as great as our joy that he had finally found the power to go in such a dignified way. To his funeral all the family of his oldest son Siegmar came together with many other relatives and friends. On the photo at the grave his greatgrandchild Lotte says goodbye together with her mum Kerstin, the oldest daughter of Siegmar. Hermann is burried at the beautiful graveyard of Wehrland-Bauer, a little village close to Klein Jasedow overlooking the water between the island Usedom and the main land. Next to him lies the grave of Josef Seeman, father of Bea. So there are two of our ancestors burried at this beautiful place already, and we are thankful for their loving company every day. Mechthild, Hermanns wife for over 60 years, lives on in deep connectedness with Hermann and enjoys her new, free live. We are most grateful to have her with us.